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Aktuelles aus der Kommunalpolitik
Archiv 2007
Erster Abschnitt des Glindower Weges saniert
(02.01.2007) Kurz vor Weihnachten gab es wider mal eine positive
Nachricht aus Ferch.
Termingerecht wurde der erste Teilabschnitt des Glindower Weges
übergeben.
Der Glindower Weg ist die letzte Hauptstraße in Ferch die noch nicht
saniert ist.
Mit der Fertigstellung der Straße ist der Ringschluss von Caputh
nach Werder vollzogen.
Ein wichtiges Etappenziel ist damit erreicht. Wenn dann 2007 der
2.BA vollendet wird, löst OBM Büchner auch ein Versprechen ein, das
er zu seinem Amtsantritt 1998 gegeben hat. Ferch war zwar ein
beliebtes Ferienziel hatte aber auch die schlechtesten Straßen. Nun
verfügt der OT der Gemeinde Schwielowsee über ein modernes und
sicheres Straßennetz. Den nach dem Neubau der Dorfstraße 1996- 1999,
der Burgstraße 1999-2002, der Fercher Straße 2002 und der
Fertigstellung der Kreisstraße Mühlengrund im Jahr 2005 sind die
Hauptschlagadern des Fercher Verkehrsnetz jetzt in einem sehr guten
Zustand. Vorbei die Zeit wo Schlagloch an Schlagloch die Straßen von
Ferch gekennzeichnet waren und Radkappen die Straßenränder säumten.
75 % der Kosten kamen aus dem Fonds des Ministeriums für
Infrastruktur und Raumordnung. Bei einem Gesamtvolumen von 490.000
Euro eine stattliche Summe. Den Rest teilen sich Gemeinde und
Anwohner. Gleichzeitig wurden 240.000 Euro für den Einbau einer
neuen Schmutzwasserleitung durch den WAZV- Werder ausgegeben.
Dadurch konnten 30 Haushalte an die zentrale Schmutzwasserversorgung
angeschlossen werden. Auch wurden Energie- und Telefonkabel neu
verlegt.
Die Straße wurde in nur 5 Monaten bei Vollsperrung des
Streckenabschnitts gebaut. Aufgestellt wurden 2 neue Bushaltestellen
die die ortstypische Holzbauweise haben. Neue Mittelinseln, die im
Vorfeld nicht unumstritten waren, sollen verhindern, dass die neue
Straße zur Rennstrecke wird.
Zur kleinen Einweihungsfeier kamen neben der BM Schwielowsee, Frau
Hoppe und OBM Büchner zahlreiche Anwohner die besonders die Baufirma
Schilicke Bau lobte für die gute und kooperative Arbeit während der
Vollsperrung. Dank gilt aber auch dem Ingenieurbüro PST GmbH das in
Ferch ansässig ist.
Nun soll mit dem gleichen Tempo der nächste Abschnitt in Angriff
genommen werden.
Weiterer Teilabschnitt Uferpromenade fertig gestellt
(02.01.2007) Begünstigt durch die milden Temperaturen konnte noch
im Dezember 2005 ein weiteres Teilstück der Uferpromenade in Ferch
fertig gestellt werden.
In nur zwei Monaten wurde zwischen Wiesensteg und der Gaststätte
„Haus am See“ der neue Uferweg angelegt. Mit einer durchgängigen
Breite von 2,50 m ist der Weg jetzt noch breiter geworden. Eine
Splitdecke mit Einfassung und Regenentwässerung ermöglicht nun auch
Radfahrern ein bequemes Befahren des Weges.
Mit der Fertigstellung dieses Teilabschnittes wurde der
eingeschlagene Weg, den gesamten Weg neu zu gestalten fortgeführt.
Nach dem 1.BA 1999, zwischen Kapitänsclub und der Gaststätte
Bootsklause, dem 2.BA zwischen Bootsklause und Seewiese, dem Neubau
des Wiesensteges 2003 sind nun ¾ des Weges saniert.
Mit fast 600m Länge ist der Teilabschnitt nun für die Öffentlichkeit
zugänglich. Zwei „Sitzecken“ mit Parkbank laden zum verweilen ein.
Sie sind so platziert worden, das man durch die Sichtachsen einen
wunderbaren Blick auf den Schwielowsee hat.
97.000 Euro kostete die Maßnahme wobei 80 % der Kosten aus
Fördermittel beglichen wurden.
Bei der Einweihung des Weges wurde noch mal deutlich gemacht, das es
ein wichtiger Bestandteil der Investitionspolitik des OT Ferch ist
nicht nur die Straßen und öffentlichen Gebäude zu sanieren sondern
auch den sanften Tourismus zu fördern. Dieser Weg ist ein wichtiger
Bestandteil dieser Politik.
Er soll aber nicht nur den Touristen nutzen sondern auch den
Einwohnern ein willkommene Abwechslung bieten und zum Verweilen und
spazieren einladen.
 
Der letzte Abschnitt zwischen der Gaststätte „Haus am See“ und der
Badestelle Mittelbusch soll dann bis 2010 realisiert werden.
Im Namen des OBR Ferch möchte ich mich bei allen bedanken die zum
Gelingen der Maßnahme beigetragen haben. Insbesondere gilt mein
Dank, Frau Bauer, Anwohnerin an diesem Weg, die eigenen Grund und
Boden zur Verfügung stellte so das der Weg auch an seiner engsten
Stelle seine notwendige Breite erhielt.
 
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